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ALBAthek

Dribbel-Begrüßung: Ball und Teammitglieder kennenlernen

Bei der Dribbel-Begrüßung lernen wir gleichzeitig den Basketball und unsere Mitspielenden besser kennen. Dafür dribbeln erst einmal alle Kinder mit ihrem Ball im festgelegten Feld. Treffen sie dann auf ein anderes Kind, stoppen sie voreinander ab, geben sich einen High-Five und beantworten gegenseitig eine Frage. So kann etwa nach dem Namen, dem Lieblingsteam, der Lieblingsspeise uvm. gefragt werden. Danach gehen die Kinder weiter zum nächsten Kind.

Dribbling im Hütchenwald: Mit Fänger:in

Dribbling im Hütchenwald ist eine Übung, die die Grundlagen des Ballhandlings vermittelt. Dafür erhält jedes Kind einen Ball und ein Tellerhütchen. Dann wird durch den Hütchenwald aus Pylonen gedribbelt. An einem Pylonen angekommen, soll das Tellerhütchen auf den Pylonen platziert und dann ein schneller Handwechsel durchgeführt werden. Die Art des Handwechsels kann und soll variiert werden: etwa vor, zwischen, oder hinter den Beinen. Nach dem Handwechsel holt sich das Kind das Tellerhütchen zurück. Nach fünf Handwechseln dürfen die Kinder auf einen Korb einen Korbleger versuchen, für jeden Treffer gibt es einen Punkt. Das Fangkind versucht während des ganzen Ablaufs, die anderen Kinder abzuticken, muss dabei aber auch einen Basketball dribbeln. Wer abgetickt wird, muss wieder fünf Handwechsel machen. Am Hütchen sind die Kinder aber sicher.

Eistüten füllen: Rollen, treffen, sammeln

Beim Spiel Eistüten füllen steht jedes Kind an einer eigenen Eistüte und hat einen Ball. In einem zentralen Kasten liegen die Eiskugeln. Um eine Eiskugel zu bekommen, wird der Ball von der eigenen Eistüte aus gerollt, um eine Keule zu treffen. Gelingt der Treffer, darf eine Eiskugel geholt und unter die eigenen Eistüte abgelegt werden. Die Schwierigkeit kann selbst gesteuert werden, indem der Keule weiter nach hinten versetzt wird. So entstehen individuelle Herausforderungen bei gleichzeitig gemeinsamer Aktivität.

Reifen-Tennis: Punkte sammeln im Duo

Bei Reifen-Tennis spielen zwei Kinder zusammen und halten jeweils einen Reifen in einer Hand. Der Ball wird durch den Reifen gespielt, darf einmal aufkommen und wird anschließend wieder durch den Reifen zurückgespielt, während die Kinder ihre erfolgreichen Durchgänge zählen.

Hütchenangriff: 3 gegen 3 nach Farbkontakt

Vier Teams mit je einer Leibchenfarbe sind auf dem Feld verteilt. Ein Team hat die Power und startet mit Ball im Mittelkreis. Während dieses Team den Mittelkreis dribbelnd umläuft, stehen die anderen Teams an der Seitenlinie bei ihrer jeweiligen Farbe bereit. Berührt eine Spieler:in mit Ball ein fremdes Farbhütchen, entsteht sofort ein 3 gegen 3. Das berührte Farbteam verteidigt, das Power-Team greift an. Nach Rebound oder Ballverlust endet der Angriff und das verteidigende Team erhält die Power. Bei Korberfolg bleibt das angreifende Team in der Power, dribbelt erneut in den Mittelkreis und startet die nächste Aktion.

Alle Dinos aus dem Haus: Rollen wechseln im Abwurfspiel

In diesem Lauf- und Abwurfspiel stehen die Dinos zunächst auf ihren Kästen, die als Häuser dienen. Zwei Mammuts erhalten einen Ball und versuchen, Dinos abzuwerfen, sobald diese ihre Häuser verlassen. Auf ein gemeinsames Rufsignal wechseln alle Dinos gleichzeitig ihre Häuser, während die Mammuts versuchen zu treffen. Wird ein Dino abgeworfen, tauschen Dino und Mammut die Rollen. Das Spiel lebt von schnellen Richtungswechseln, klaren Signalen und häufigen Rollenwechseln.

Eisangeln: mit Gespensterkindern

Beim Eisangeln mit Geisterkindern wird die Grundvariante um eine Wurfaufgabe erweitert. Die Kinder laufen zunächst mit einem Geisterkind zu einer markierten Linie und versuchen, dieses in ein Eisloch zu werfen. Gelingt der Wurf, dürfen sie anschließend eine Eisscholle umdrehen und nach einem Fisch suchen. Wird ein Fisch gefunden, wird er zur Sammelstelle gebracht. Bleibt die Suche erfolglos, kehren die Kinder zurück und versuchen den Wurf erneut.

Eisangeln: Auf Fischfang im Bewegungsraum

Beim Spiel Eisangeln bewegen sich die Kinder frei im Raum und suchen unter ausgelegten Eisschollen nach versteckten Fischen. Wird ein Fisch gefunden, wird er zu einer Sammelstelle gebracht und dort abgelegt. Anschließend kehren die Kinder zurück und setzen die Suche fort. Wird kein Fisch gefunden, wird die Eisscholle wieder zurückgelegt und direkt weitergesucht. Im Verlauf können unterschiedliche Fortbewegungsarten eingebaut werden, zum Beispiel Krabbeln oder Springen, um Bewegungserfahrungen zu variieren und die Intensität anzupassen.

Rettet das UFO: Farben erkennen unter Zeitdruck

In diesem Spiel steht ein Luftballon als „UFO“ im Mittelpunkt, das in der Luft gehalten und gleichzeitig „gerettet“ werden muss. Die Kinder stehen an farblich markierten Positionen um die Spielfläche verteilt. Eine Person spielt das UFO nach oben und ruft dabei eine Farbe. Das Kind mit der entsprechenden Farbe reagiert, läuft in die Mitte und übernimmt die nächste Aktion. Der Ablauf wird schrittweise anspruchsvoller, indem unterschiedliche Schlagtechniken, Körperteile oder Zusatzaufgaben eingebaut werden.

Schmuggel-Ei: Osterhasen gegen Wichtel

Beim Spiel Schmuggel-Ei transportieren die Osterhasen jeweils ein Osterei von einem großen Osternest zum anderen. Zwischen den Nestern liegt ein Wassergraben, der nur von markierten Teppichen aus überwunden werden darf. Wichtel versuchen, die Osterhasen zu fangen und ihnen die Eier abzunehmen. Wird ein Osterhase gefangen, bleibt er stehen und versucht von dieser Position aus, das Ei in das Zielnest zu werfen. Gelingt der Wurf, zählt das Ei für die Osterhasen, misslingt er, geht das Ei an die Wichtel.